Wissenwertes.

Rundum die Wildbiene.

Worauf achten beim Kauf von Wildbienen-Nisthilfen?
  • Sauber verarbeitete Röhrchen
  • Durchmesser der Röhrchen/ Bohrungen 3mm-9mm
  • Bohrtiefe, grundsätzlich so tief wie möglich ca. 10cm, kleine mind. 5cm.
  • gelagertes Hartholz
  • keine Stirnholzbohrungen
Warum braucht es Wildbienen?

Wildbienen bestäuben nicht nur Nutz sondern auch Wildpflanzen. Zusammen mit anderen bestäubenden Insekten, sichern sie damit die Lebensgrundlage vieler Tiere, die sich von diesen Pflanzen oder ihren Früchten ernähren. Weiterhin dienen sie selbst vielen Insektenfressenden Tieren als Nahrung.

Welches Nahrungsangebot gibt es für Wildbienen?

Nebst einer artenreichen einheimischer Blumenwiese und einheimischen Bäumen und Sträuchern sind folgende Pflanzen interessant für die Wildbienen:

  • Woll-Ziest
  • Div. Glockenblumen
  • Fetthennen
  • Blaukissen
  • Malven-Arten
  • Rainfarn
  • Wegwarte
  • Heil und Gewürzkräuter
  • Färberkamille
  • Lavendel
  • Traubenhyazhinthe
  • Phacelia
Fakten über Wildbienen
  • ca. 600 Wildbienenarten in der Schweiz
  • Wildbienen leben nur etwa 5-10 Wochen
  • Die kleinste heimische Wildbiene ist 3mm gross (Steppenbiene) und die grösste ist die Königin der Erdhummel mit ca. 3,5 cm.
  • Die meisten Wildbienen leben solitär. Die Weibchen bauen ihre Nester alleine und versorgen die Brutzelle ohne die Hilfe ihrer Artgenossen.
  • Honigbienen haben deutlich geringere Bestäubungsleistungen:
    1 Mauerbiene = 80-300 Honigbienen.
  • Frisch geschlüpfte Wildbienen verlassen ihre Brutzelle meist genau nach einem Jahr.
  • mindestens 50 % der Wildbienen nistet unter der Erde.
  • 45-50 % der Wildbienen sind auf der Roten Liste. 60 Arten (10%) sind bereits aus der Schweiz verschwunden.
Standort und Pflege

Standort für unsere Nisthilfen:

  • Richtung Süden
  • Möglichst viel Sonne
  • Trocken und regengeschützt
  • Mindestens 1 m ab Boden

Pflege für unsere Nisthilfen:

  • Nisthilfen brauchen wenig Pflege. Das Material muss erst ausgewechselt werden, wenn es Schimmlig oder beschädigt ist. Bei Pilz oder Bakterienbefahl, macht es Sinn alles Material auszuwechseln.
  • Wenn die Nisthilfe gut angenommen/belegt worden ist durch das Jahr hindurch, macht es Sinn eine weitere Nisthilfe anzubieten im Folgejahr.
  • Was ebenfalls so wichtig ist wie das Angebot der Nisthilfen, ist das Angebot von Pollen und Nektar in der Umgebung. Darum ist es wichtig auch einheimische Kräutern Sträucher etc. oder einheimischen Blumenwiesen anzulegen/setzen. Ohne dieses Angebot bringt alles andere nicht viel.
  • Natürliche Feinde der Wildbienen
    Zu den natürlichen Fressfeinden der Bienen gehören Vögel. Bei Bedarf kann zum Schutz der Wildbienen ein Vogelschutz angebracht werden. Grundsätzlich stellen jedoch Vögel oft keine grosse Bedrohung dar, da die Nisthilfen häufig in der Nähe von Menschen aufgestellt werden und Vögel daher tendenziell etwas entfernt bleiben. Auch gibt es andere natürliche Feinde wie die Gemeine Goldwespe (Chrysis ignita), deren Larven sich von der Larven der Mauerbienen ernähren, sowie die Art Cacoxenus indagator, die als Futterkonkurrent gerne die Pollen in den Brutgängen der Mauerbienen stiehlt.

    Die grösste Bedrohung stellt jedoch der schwindende Lebensraum durch Flurbereinigungen und Intensivnutzungen von Wiesen, Felder und Weiden durch den Menschen dar.

  • Überwinterung
    Sofern die Nisthilfe auch im Winter geschützt vor Niederschlag ist und trocken bleibt, kann diese über den Winter draussen gelassen werden. Dies hat den Vorteil, dass sich auch sehr früh im Frühling schon erste Besucher ansiedeln können.

     

     

Wissenwertes.

Rund um den Vogel.

Richtig Positionieren
    • Wo kann man Vogel-Nistkästen anbringen?:
    • Gärten / Obstanlagen/ Fassaden/ Parkanlagen/ Wälder/ Feuchtgebiete…
    • Zum Aufhängen eines Nistkastens eignet sich der Spätsommer oder Herbst. Die Vögel können sich dann bereits mit dem Nistkasten vertraut machen und gleichzeitig schützt er im Winter vor Nässe und Kälte.
    • Das Vogelhaus so ausrichten, dass es entgegen der Hauptwindrichtung hängt. Optimal ist die Ausrichtung nach Osten oder Südosten. So wird der Einfall von Wind, Regen und Schnee in den Kasten weitgehend verhindert. Ebenfalls gibt es so Morgensonne, was auch ideal ist.
    • Idealhöhe des Nistkasten ist auf 1.8m – 2.5m
Reinigung des Vogel-Nistkastens

Zur Reinigung der Kästen den richtigen Zeitpunkt abpassen: Der ist zwischen September und Ende Januar. Zum reinigen keine chemischen Mittel oder Desinfektionsmittel verwenden. Es reicht, den Kasten auszufegen und mit heissem Wasser zu reinigen. Das Kasteninnere muss danach aber gut austrocknen.

 

Achtung! Das sollten sie beachten.
  • Darauf achten, dass die Kästen ausserhalb der Reichweite von Katzen oder Mardern sind, bzw. im Zweifelsfall geeignete Schutzmassnahmen ergreifen.
  • Idealhöhe des Nistkasten ist auf 1.8m – 2.5m
  • Damit der Baum keinen Schaden nimmt, die Kästen möglichst mit einer Plastikkordel oder Drahtbügeln befestigen. Dieser kann zusätzlich durch ein stück Gartenschlauch gezogen werden, damit er nicht in die Rinde schneidet.

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Tel. +41 78 746 64 63
info@nisthilfen-schweiz.ch

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